Hypothekenrechner — Was kostet Ihre Immobilie monatlich?
Interaktiver Finanzierungsrechner für Immobilien in Rheinland-Pfalz. Stellen Sie die Schieberegler auf Ihre Wunsch-Werte und sehen Sie sofort Ihre monatliche Rate, Zinsen, Restschuld und Gesamtlaufzeit.
💰 Ihre Eckdaten
📊 Ihre Finanzierung
Monatliche Rate
Zins + Tilgung
Diese Rechnung ist unverbindlich. Echte Zinsen hängen von Bonität, Objekt und Bank ab.
📞 Persönliche Beratung anfragen 💬 WhatsAppWie funktioniert die Berechnung Ihrer monatlichen Hypothekenrate?
Die Monatsrate einer Immobilienfinanzierung setzt sich zusammen aus dem Zinsanteil (Geld an die Bank für die Kreditbereitstellung) und der Tilgung (Rückzahlung des Darlehens). Bei einem Annuitätendarlehen — der häufigsten Form in Deutschland — bleibt die Monatsrate über die Zinsbindung konstant, während der Tilgungsanteil mit der Zeit steigt.
Was bedeutet Anfängliche Tilgung?
Die anfängliche Tilgung bezeichnet den prozentualen Anteil des Darlehens, den Sie im ersten Jahr zurückzahlen. Eine Tilgung von 2 % ist Standard, 3 % wird zunehmend empfohlen. Faustregel: Bei einem Sollzins von 3 % sollte die Tilgung mindestens 2 % betragen, damit das Darlehen innerhalb von ca. 30 Jahren komplett abgezahlt ist. Höhere Tilgung = schnellere Entschuldung, aber höhere monatliche Belastung.
Was ist die Zinsbindung und warum ist sie wichtig?
Die Zinsbindung ist der Zeitraum, in dem der vereinbarte Sollzins garantiert ist. Übliche Fristen: 5, 10, 15, 20 oder 30 Jahre. Bei niedrigem Zinsniveau lohnt sich eine lange Zinsbindung (15–30 Jahre), bei hohem Zinsniveau eine kürzere (5–10 Jahre). Nach Ende der Zinsbindung folgt eine Anschlussfinanzierung zu den dann gültigen Marktzinsen.
Was sind Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz?
Die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf in Rheinland-Pfalz betragen typischerweise rund 10,2 %:
- Grunderwerbsteuer: 5,0 % des Kaufpreises (RLP)
- Notarkosten: ca. 1,2 %
- Grundbuchkosten: ca. 0,4 %
- Maklerprovision Käuferanteil: 3,57 % (bei geteilter Courtage)
Wichtig: Banken finanzieren diese Nebenkosten in der Regel nicht. Sie müssen aus Eigenkapital aufgebracht werden.
Wie viel Eigenkapital sollte ich beim Hauskauf einbringen?
Banken empfehlen mindestens 20 % Eigenkapital vom Kaufpreis plus die gesamten Nebenkosten — bei einem 300.000 € Haus also etwa 93.000 €. Wer mehr einbringt, bekommt bessere Konditionen. Wer weniger hat, kann eine "110 %-Finanzierung" bekommen — zahlt aber deutlich höhere Zinsen und hat ein höheres Risiko.
Was passiert nach Ende der Zinsbindung?
Wenn die Zinsbindung ausläuft und das Darlehen noch nicht vollständig getilgt ist, brauchen Sie eine Anschlussfinanzierung. Optionen:
- Prolongation: Verlängerung bei der bisherigen Bank zu deren aktuellen Konditionen
- Umschuldung: Wechsel zu einer anderen Bank mit besseren Konditionen
- Forward-Darlehen: Schon heute Zinsen für die Zukunft sichern (bis zu 5,5 Jahre im Voraus)
Faustregel: Spätestens 3 Jahre vor Ablauf der Zinsbindung mit der Planung beginnen.
KfW-Förderung für Immobilienkäufer 2026
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert energieeffizientes Bauen und Sanieren mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Wichtige Programme:
- KfW 261 — Wohngebäude (Effizienzhaus): bis 150.000 € pro Wohneinheit
- KfW 297/298 — Klimafreundlicher Neubau: bis 100.000 € pro Wohneinheit
- KfW 358/359 — Jung kauft Alt: Sanierungsförderung für Bestandsimmobilien (für Familien)
Achtung: Der KfW-Antrag muss vor Unterzeichnung des Kaufvertrags gestellt werden — nachträglich gibt es keine Förderung mehr.
Bereit für den nächsten Schritt?
Sie haben einen Eindruck vom finanziellen Rahmen. Jetzt geht es um die nächsten Schritte: das richtige Finanzierungsangebot finden, KfW-Förderung beantragen, die passende Immobilie auswählen.
Viktoria Pauz, Geschäftsführerin der Pauz Immobilien GmbH in Andernach, begleitet Sie durch den gesamten Prozess — kostenlos und unverbindlich:
- Klärung Ihres realistischen Budgets
- Kontakt zu spezialisierten Finanzierungsberatern in der Region
- Suche nach der passenden Immobilie in Andernach, Neuwied und Koblenz
- Begleitung von der Besichtigung bis zum Notartermin