Häufige Fragen zu Immobilien
Alles, was Sie über Immobilienkauf, -verkauf, Finanzierung, Makler und Rechtliches wissen müssen — von Viktoria Pauz, Ihrer Immobilienmaklerin in Andernach, Neuwied und Koblenz.
Immobilien kaufen in Andernach, Neuwied und Koblenz
Welche Immobilien gibt es aktuell in Andernach zu kaufen?
Auf pauz-immobilien.de finden Sie aktuelle Immobilienangebote in Andernach, Neuwied und Koblenz — von der kompakten Eigentumswohnung bis zum Einfamilienhaus. Als lokale Maklerin mit tiefem Marktverständnis kennt Viktoria Pauz jede Lage in der Region und vermittelt Ihnen das passende Objekt, auch bevor es öffentlich inseriert wird.
Wie sind die Immobilienpreise in Andernach und Neuwied 2026?
Eigentumswohnungen in Andernach kosten 2026 je nach Lage und Zustand zwischen 1.800 und 3.200 €/m². Einfamilienhäuser liegen zwischen 250.000 und 580.000 €. Neuwied ist ähnlich bewertet, während Koblenz als Oberzentrum leicht höhere Preise aufweist. Nach der Korrekturphase 2023/2024 steigen die Preise wieder — Experten erwarten +3 bis +4 % in 2026. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Marktpreiseinschätzung Ihrer Immobilie.
Lohnt sich der Kauf einer Immobilie in Rheinland-Pfalz 2026?
Ja. Die Region Koblenz–Andernach–Neuwied bietet im Vergleich zu Großstädten wie Frankfurt oder Köln noch attraktive Einstiegspreise bei hoher Lebensqualität am Rhein. Die Zinsen für Immobilienkredite sind 2026 wieder gesunken, was die Finanzierung deutlich entlastet. Wer jetzt kauft, profitiert von soliden Preisen und guter Infrastruktur in einer der schönsten Regionen Deutschlands.
Was kostet ein Haus in Andernach kaufen?
Ein Einfamilienhaus in Andernach kostet je nach Lage, Baujahr und Zustand zwischen 280.000 und 550.000 €. Reihenhäuser und Doppelhaushälften sind ab ca. 220.000 € erhältlich. Moderne Neubauten in guter Lage können auch darüber liegen. Für eine genaue Einschätzung bieten wir eine unverbindliche und kostenlose Immobilienbewertung an — sprechen Sie uns einfach an.
Was kostet eine Wohnung in Neuwied kaufen?
Eigentumswohnungen in Neuwied beginnen ab ca. 130.000 € für kleinere Bestandsimmobilien und gehen bis 400.000 € für moderne Neubauwohnungen in guten Lagen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bei 2.000 bis 2.800 €/m². KfW-40-Neubauwohnungen, die auf aktuellem Energiestandard gebaut sind, werden zunehmend nachgefragt und können durch günstige KfW-Förderung finanziert werden.
Kaufnebenkosten, Grunderwerbsteuer und Maklerprovision in Rheinland-Pfalz
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Rheinland-Pfalz?
In Rheinland-Pfalz beträgt die Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises. Bei einem Kaufpreis von 300.000 € fallen damit 15.000 € Grunderwerbsteuer an. Diese Steuer wird nach dem Notartermin vom Finanzamt angefordert und muss bezahlt sein, bevor der neue Eigentümer ins Grundbuch eingetragen wird. Die Grunderwerbsteuer ist Teil der Kaufnebenkosten und muss aus Eigenkapital finanziert werden — Banken finanzieren sie in der Regel nicht.
Welche Kaufnebenkosten fallen beim Immobilienkauf in Rheinland-Pfalz an?
Beim Immobilienkauf in Rheinland-Pfalz müssen Sie diese Kaufnebenkosten einplanen: Grunderwerbsteuer 5 % des Kaufpreises, Notarkosten ca. 1,0–1,5 %, Grundbuchkosten ca. 0,3–0,5 %, Maklerprovision Käuferanteil 3,57 % (bei geteilter Courtage). Insgesamt sollten Sie 10–12 % des Kaufpreises als Kaufnebenkosten einkalkulieren. Bei 300.000 € sind das 30.000 bis 36.000 € zusätzlich zum Kaufpreis.
Was kostet ein Notar beim Hauskauf in Deutschland?
Die Notarkosten beim Hauskauf betragen in Deutschland ca. 1,0 bis 1,5 % des Kaufpreises. Hinzu kommen Grundbuchkosten von etwa 0,3 bis 0,5 %. Zusammen liegen die Notar- und Grundbuchgebühren bei ca. 1,5 bis 2 % des Kaufpreises. Der Notar ist beim Immobilienkauf gesetzlich vorgeschrieben — ohne notarielle Beurkundung ist der Kaufvertrag nicht rechtswirksam. Die Notargebühren sind bundesweit gesetzlich geregelt und verhandelbar sind sie nicht.
Wie hoch ist die Maklerprovision in Rheinland-Pfalz?
In Rheinland-Pfalz beträgt die marktübliche Maklerprovision 7,14 % des Kaufpreises (inkl. 19 % MwSt.). Seit der Gesetzesreform im Dezember 2020 tragen Käufer und Verkäufer die Provision zu gleichen Teilen — jeweils 3,57 %. Bei einem Kaufpreis von 300.000 € zahlt der Käufer also 10.710 € Maklerprovision. Provision wird nur bei erfolgreichem Verkauf fällig — kein Verkauf, keine Provision.
Wer zahlt die Maklerprovision — Käufer oder Verkäufer?
Seit dem 23. Dezember 2020 gilt in Deutschland das Gesetz zur Teilung der Maklerprovision: Wenn der Verkäufer den Makler beauftragt, darf der Käufer maximal die Hälfte der Gesamtprovision zahlen. In der Praxis teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision jeweils hälftig. In Rheinland-Pfalz bedeutet das: je 3,57 % des Kaufpreises für beide Seiten. Dieses Gesetz schützt Käufer und sorgt für Transparenz beim Immobilienkauf.
Was sind die gesamten Kosten beim Hauskauf — eine Übersicht?
Gesamtkosten beim Hauskauf in Rheinland-Pfalz (Beispiel: Kaufpreis 300.000 €): Kaufpreis 300.000 €, Grunderwerbsteuer 5 % = 15.000 €, Notarkosten ca. 1,2 % = 3.600 €, Grundbuchkosten ca. 0,4 % = 1.200 €, Maklerprovision Käufer 3,57 % = 10.710 €. Gesamtbetrag: ca. 330.510 €. Plus eventuelle Finanzierungskosten, Umzug und erste Renovierungsmaßnahmen — planen Sie einen Puffer von 5–10 % ein.
Immobilienfinanzierung, Eigenkapital und KfW-Förderung
Wie funktioniert eine Immobilienfinanzierung?
Eine Immobilienfinanzierung läuft meistens über ein Annuitätendarlehen: Sie nehmen einen Kredit auf und zahlen monatlich eine gleichbleibende Rate aus Zinsen und Tilgung. Je höher der Tilgungsanteil, desto schneller sind Sie schuldenfrei. Typische Laufzeiten: 20–30 Jahre. Wichtig: Die Sollzinsbindung läuft meist 10 oder 15 Jahre — danach ist eine Anschlussfinanzierung nötig. Vergleichen Sie Angebote von mindestens 3 Banken und nutzen Sie Fördermittel der KfW.
Wie viel Eigenkapital brauche ich beim Hauskauf?
Banken empfehlen mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital plus die gesamten Kaufnebenkosten (ca. 10–12 %). Bei einem Kaufpreis von 300.000 € bedeutet das: 60.000 € Eigenkapital + ca. 33.000 € Nebenkosten = mind. 93.000 € Eigenmittel. Wer weniger einbringt, zahlt höhere Zinsen und hat ein größeres Risiko. Eine Vollfinanzierung (ohne Eigenkapital) ist möglich, aber teurer und risikoreicher — nur für Objekte mit sehr guter Lage empfehlenswert.
Was ist die KfW-Förderung beim Hauskauf und wie beantrage ich sie?
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert energieeffizientes Bauen und Kaufen mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Besonders relevant 2026: KfW-Programm 261 (Bundesförderung für effiziente Gebäude) und KfW-Programm 297/298 (Klimafreundlicher Neubau). Der Antrag muss VOR Kaufvertragsunterzeichnung bei Ihrer Hausbank gestellt werden — nachträglich ist keine Förderung möglich. Als Ihr Makler informieren wir Sie, ob eine Immobilie KfW-förderfähig ist.
Was ist eine Anschlussfinanzierung und wann muss ich sie planen?
Nach Ablauf der Zinsbindung (meist 10 oder 15 Jahre) brauchen Sie eine Anschlussfinanzierung für die verbleibende Restschuld. Das Risiko: Zinsen können gestiegen sein. Lösung: Mindestens 3–5 Jahre vor Ablauf beginnen, Angebote vergleichen. Ein Forward-Darlehen sichert Ihnen heute schon einen Zinssatz für die Zukunft — bei geringem Aufschlag. Wir empfehlen Ihnen kompetente Finanzierungsberater und Banken in der Region Koblenz und Neuwied.
Wie berechne ich, wie viel Immobilie ich mir leisten kann?
Die Faustformel: Ihre monatliche Kreditrate sollte maximal 30–35 % Ihres Nettohaushaltseinkommens betragen. Bei 3.000 € Netto sind das max. 900–1.050 € Rate. Mit aktuellen Zinsen von ca. 3,5–4 % und 25 Jahren Laufzeit könnten Sie damit ca. 180.000–210.000 € finanzieren. Plus Eigenkapital ergibt Ihr Kaufkraftbudget. Hinzu kommen die Kaufnebenkosten — planen Sie immer 10–12 % extra ein. Sprechen Sie uns an — wir stellen Ihnen den Kontakt zu versierten Finanzierungsberatern her.
Immobilienwert ermitteln — Kostenlose Immobilienbewertung
Wie wird der Wert einer Immobilie ermittelt?
Der Immobilienwert wird durch drei anerkannte Verfahren ermittelt: Das Vergleichswertverfahren (Vergleich mit ähnlichen Verkäufen in der Region — das genaueste Verfahren für Wohnimmobilien), das Sachwertverfahren (Substanzwert des Gebäudes plus Bodenwert — für Einfamilienhäuser) und das Ertragswertverfahren (Mieteinnahmen als Basis — für Mehrfamilienhäuser und Renditeobjekte). Als erfahrene Maklerin kombiniert Viktoria Pauz alle drei Methoden mit ihrer Marktkenntnis für eine präzise Werteinschätzung.
Wie läuft eine kostenlose Immobilienbewertung bei Pauz Immobilien ab?
Unsere kostenlose Immobilienbewertung läuft so ab: (1) Sie füllen unser Online-Formular aus oder rufen uns an unter 0160 8589204. (2) Wir vereinbaren einen Besichtigungstermin — Viktoria Pauz kommt zu Ihnen und prüft alle wertrelevanten Faktoren vor Ort. (3) Sie erhalten innerhalb von 3–5 Werktagen eine fundierte Marktpreiseinschätzung mit Vergleichswerten aus der Region — kostenlos und ohne jede Verpflichtung. Fordern Sie jetzt Ihre Bewertung an.
Welche Faktoren beeinflussen den Wert meiner Immobilie am stärksten?
Die wichtigsten Wertfaktoren einer Immobilie in der Region Koblenz: (1) Lage — Straße, Nachbarschaft, Infrastruktur, Rhein-Nähe; (2) Größe — Wohnfläche und Grundstücksgröße; (3) Energieeffizienzklasse — Immobilien mit Klasse A oder B erzielen bis zu 15 % Aufschlag; (4) Baujahr und Zustand — Modernisierungen zahlen sich aus; (5) Grundriss und Ausstattung — Balkon, Stellplatz, Einbauküche; (6) Angebot und Nachfrage am aktuellen Markt. Wir analysieren alle Faktoren und geben Ihnen eine marktgerechte Bewertung.
Wann lohnt sich eine Renovierung vor dem Verkauf meiner Immobilie?
Günstige Maßnahmen mit hohem Effekt: Frisch streichen (Wände, Türen), Böden aufbereiten, Bad modernisieren (neue Armaturen, Silikon erneuern), Küche aktualisieren und Außenbereich pflegen. Kosten von 3.000–8.000 € können den Verkaufspreis um 10.000–20.000 € steigern. Aufwändige Kernsanierungen rechnen sich dagegen selten — 30.000 € Investition bringt meist nur 15.000 € Mehrerlös. Als Ihr Makler beraten wir Sie ehrlich, welche Maßnahmen sich in Ihrer konkreten Situation wirklich lohnen.
Immobilien verkaufen mit Makler in der Region Koblenz
Warum sollte ich meine Immobilie mit einem Makler in Andernach verkaufen?
Ein erfahrener Makler bringt entscheidende Vorteile: Professionelle Vermarktung auf allen großen Portalen (ImmoScout24, Immowelt, Kleinanzeigen), realistische Preisfindung — kein Vergreifen nach oben (Immobilie bleibt liegen) oder unten (Verlust), Qualifizierung von Kaufinteressenten (kein Zeitverlust mit unqualifizierten Anfragen), professionelle Besichtigungen und Verhandlungsführung, rechtssichere Kaufvertragsvorbereitung und Begleitung bis zum Notartermin. Als lokale Maklerin bietet Viktoria Pauz persönliche Betreuung — keine anonymen Großketten.
Wie lange dauert ein Immobilienverkauf in der Region Koblenz?
Mit professioneller Begleitung dauert ein Immobilienverkauf in der Region Andernach, Neuwied und Koblenz durchschnittlich 3 bis 5 Monate — von der Bewertung bis zum Notartermin. Die entscheidenden Faktoren: marktgerechter Preis (zu hoch = keine Interessenten, zu niedrig = Verlust), Zustand und Lage der Immobilie, vollständige Unterlagen (fehlender Energieausweis oder Grundriss kostet Wochen) und professionelles Exposé mit hochwertigen Fotos.
Was macht Pauz Immobilien für mich als Verkäufer?
Als Ihr Makler übernehmen wir: kostenlose und unverbindliche Immobilienbewertung, professionelles Exposé mit Profi-Fotos und ansprechendem Text, Vermarktung auf ImmoScout24, Immowelt, Kleinanzeigen und sozialen Netzwerken, Koordination und Durchführung aller Besichtigungen, Prüfung der Bonität der Interessenten, Kaufpreisverhandlung für Ihr bestmögliches Ergebnis, Vorbereitung aller Unterlagen für den Notartermin und persönliche Begleitung durch den gesamten Prozess.
Was ist ein Alleinauftrag beim Immobilienmakler?
Ein Alleinauftrag bedeutet: Sie beauftragen exklusiv einen Makler. Der Vorteil für Sie als Verkäufer ist erheblich — der Makler kann Ihre Immobilie intensiver und professioneller vermarkten, da er den Erfolg nicht mit anderen teilen muss. Das führt zu besserem Exposé, aktiverer Vermarktung und letztlich besserem Preis. Mehrere Makler gleichzeitig zu beauftragen klingt verlockend, führt aber oft zur Überexponierung der Immobilie und lässt Käufer argwöhnen, warum das Objekt "schon so lange" angeboten wird.
Wie bereite ich meine Immobilie optimal für den Verkauf vor?
Die beste Vorbereitung: (1) Home Staging — aufräumen, persönliche Gegenstände reduzieren, neutral gestalten; (2) Unterlagen bereithalten — Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrisse, Nebenkostenabrechnungen; (3) Kleine Mängel beheben — tropfende Wasserhähne, lockere Türklinken, kaputte Glühbirnen; (4) Professionelle Fotos — der erste Eindruck online entscheidet; (5) Marktgerechter Preis — kein emotionaler Aufschlag. Als Ihr Makler unterstützen wir Sie bei jedem dieser Schritte.
Kann ich meine Immobilie auch ohne Makler verkaufen (Privatverkauf)?
Ja, ein Privatverkauf ist möglich — aber aufwändig und mit Risiken verbunden: falsche Preisfindung (zu hoch oder zu niedrig), ungeeignete Interessenten filtern, rechtliche Fehler im Kaufvertrag, emotionale Verhandlungsführung und Zeitaufwand (Besichtigungen, Anfragen, Behördengänge). Studien zeigen, dass gut platzierte Immobilien mit Makler oft höhere Verkaufspreise erzielen als Privatverkäufe — trotz Provision. Wir beraten Sie gerne unverbindlich, ob Ihr Objekt sich für einen Privatverkauf eignet.
Energieausweis, Grundbuch und rechtliche Fragen beim Immobilienkauf
Wann brauche ich einen Energieausweis beim Immobilienverkauf oder -vermietung?
Seit 2014 ist der Energieausweis beim Verkauf und der Vermietung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland gesetzlich Pflicht (Gebäudeenergiegesetz GEG). Bereits bei der ersten Besichtigung müssen Sie potenziellen Käufern den Energieausweis unaufgefordert vorlegen. Bei Immobilieninseraten muss der Energiekennwert (kWh/m²a) und die Energieeffizienzklasse (A+ bis H) angegeben werden. Wer keinen Energieausweis vorlegt, riskiert Bußgelder bis zu 15.000 €. Wir unterstützen Sie bei der Beschaffung.
Was ist der Unterschied zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis?
Der Bedarfsausweis analysiert das Gebäude technisch (Dämmung, Heizung, Fenster, Luftdichtheit) und berechnet den theoretischen Energiebedarf — unabhängig vom Nutzungsverhalten. Er ist aussagekräftiger, aufwändiger und teurer (ca. 300–600 €). Pflicht ist er für Neubauten und Häuser mit weniger als 5 Wohneinheiten, die vor 1977 gebaut wurden. Der Verbrauchsausweis basiert auf dem tatsächlichen Verbrauch der letzten 3 Jahre und ist günstiger (ca. 50–150 €), aber abhängig vom Heizverhalten der Bewohner.
Was steht im Grundbuch und warum ist es beim Immobilienkauf so wichtig?
Das Grundbuch ist das offizielle Register für Immobilien in Deutschland. Es enthält in drei Abteilungen: (Abteilung I) Eigentümerangaben, (Abteilung II) Lasten und Beschränkungen — z.B. Wegerechte, Nießbrauch, Wohnrechte, Vorkaufsrechte, (Abteilung III) Grundpfandrechte — Hypotheken und Grundschulden. Vor dem Kauf sollten Sie immer einen aktuellen Grundbuchauszug einsehen. Als Ihr Makler prüfen wir das Grundbuch für Sie und erklären, was die Eintragungen bedeuten und ob sie den Kauf beeinflussen.
Was ist eine Teilungserklärung bei einer Eigentumswohnung?
Die Teilungserklärung ist das Basisdokument jeder Eigentumswohnanlage. Sie regelt: welche Bereiche Sondereigentum sind (Ihre Wohnung, Keller, Stellplatz), welche Bereiche Gemeinschaftseigentum sind (Treppenhaus, Dach, Fassade, Aufzug, Garten), die Miteigentumsanteile als Grundlage für Kostenteilung und die Nutzungsregeln für Gemeinschaftseigentum. Als Käufer einer ETW sollten Sie Teilungserklärung, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und den Stand der Instandhaltungsrücklage genau prüfen — wir helfen Ihnen dabei.
Was ist das Hausgeld und wie hoch ist es typischerweise?
Das Hausgeld ist die monatliche Zahlung des Eigentümers an die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Es umfasst: Kosten für Gemeinschaftseigentum (Hausmeister, Versicherungen, Gartenpflege, Aufzugswartung), Verwaltungskosten, Heizkostenvorschuss (bei Zentralheizung) und Beitrag zur Instandhaltungsrücklage. Typisch sind 2–4 €/m² pro Monat. Bei 80 m² also ca. 160–320 € monatlich — zusätzlich zu Ihrer Kreditrate. Das Hausgeld muss bei der Budgetplanung unbedingt berücksichtigt werden.
Was ist ein Vorkaufsrecht und wie betrifft es den Immobilienkauf?
Ein Vorkaufsrecht gibt einer dritten Partei das Recht, anstelle des ursprünglichen Käufers zu denselben Bedingungen zu kaufen. Es gibt drei Arten: Gesetzliches Gemeinde-Vorkaufsrecht (bei Grundstücken in Sanierungsgebieten oder beim Wohnungserwerb in bestimmten Gebieten — Frist: 2 Monate nach Beurkundung), vertragliches Vorkaufsrecht (z.B. von Mietern in bestimmten Situationen) und Vorkaufsrecht im Grundbuch eingetragen. Als Makler prüfen wir vor Kaufvertragsabschluss, ob Vorkaufsrechte bestehen.
Wie erkenne ich, ob der Immobilienmakler seriös ist?
Lassen Sie sich die Erlaubnis nach § 34c GewO zeigen. Ein seriöser Makler nennt Ihnen Objekte, die er in Ihrer Gegend verkauft hat, und begründet seinen Preisvorschlag mit Vergleichswerten. Vorkasse verlangt er nicht, die Provision wird erst mit dem notariellen Kaufvertrag fällig. Wer Ihnen einen auffällig hohen Preis verspricht, will oft nur den Auftrag.
Warum verkaufen momentan so viele ihre Häuser?
Viele Häuser aus den 1960er- und 1970er-Jahren gehen an Erben, die selbst nicht einziehen wollen. Andere Eigentümer scheuen die Kosten für neue Heizung, Dach oder Dämmung, die bei älteren Gebäuden anstehen. Dazu kommen Paare, denen das Haus nach dem Auszug der Kinder zu groß ist. Und seit sich die Preise stabilisiert haben, warten weniger Verkäufer ab.
Was ist der teuerste Fehler beim Hauskauf?
Ein Haus zu kaufen, nur weil es gefällt, ohne den Zustand prüfen zu lassen. Ein feuchter Keller oder eine 30 Jahre alte Heizung kosten schnell einen fünfstelligen Betrag. Ein Bausachverständiger vor dem Notartermin kostet meist einige hundert Euro. Rechnen Sie außerdem die Nebenkosten ein: In Rheinland-Pfalz sind das mit Grunderwerbsteuer, Notar und Provision rund 10 Prozent.
Wie viel Geld verdient man als Makler?
Das schwankt stark, weil Makler fast nur bei Abschluss bezahlt werden. Bei einem Haus für 350.000 € und 7,14 Prozent Gesamtprovision bleiben dem Maklerbüro rund 21.000 € netto. Davon gehen noch Fotos, Portalgebühren, Versicherung und Büro ab. Angestellte Makler bekommen oft ein Grundgehalt plus Provisionsanteil. Platzt ein Verkauf, arbeitet ein selbstständiger Makler umsonst.
Wie viel Prozent nimmt ein Makler beim Hausverkauf?
In der Region sind zusammen etwa 5,95 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer üblich, in Rheinland-Pfalz meist 7,14 Prozent. Seit Dezember 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer bei Einfamilienhäusern und Wohnungen die Provision meist zu gleichen Teilen (§ 656c BGB). Bei 300.000 € Kaufpreis und 7,14 Prozent zahlt also jede Seite 10.710 €. Fällig wird sie erst beim Notar.
Werden die Immobilienpreise 2026 wieder steigen?
Sicher vorhersagen kann das niemand. Im Raum Neuwied haben sich die Preise nach dem Rückgang 2022 und 2023 stabilisiert, und es melden sich wieder mehr Kaufinteressenten. Viele Marktberichte erwarten gleichbleibende oder leicht steigende Preise, abhängig von Lage und Zustand. Sanierte Häuser sind deutlich gefragter als Objekte mit hohem Modernisierungsbedarf. Eine Einschätzung für Ihre Immobilie gebe ich Ihnen gern persönlich.
Wer ist der beste oder größte Immobilienmakler in Deutschland?
Eine offizielle Rangliste gibt es nicht. Zu den größten Maklernetzwerken zählen Engel & Völkers und Von Poll Immobilien mit jeweils Hunderten Standorten, dazu die Immobilienvermittlung der Sparkassen. Für Ihren Verkauf zählt aber, wer Ihren Ort kennt. Fragen Sie deshalb, wie viele Objekte der Makler in den letzten zwölf Monaten in Ihrer Gegend verkauft hat.
Welche Fragen sollte ich einem Makler vor dem Vertrag stellen?
Fragen Sie, wie er den Angebotspreis begründet und welche Verkäufe aus Ihrer Gegend er zum Vergleich heranzieht. Lassen Sie sich die Vermarktung erklären, von Fotos und Exposé bis zu Portalen und Besichtigungen. Klären Sie Höhe und Fälligkeit der Provision, die Laufzeit des Auftrags und die Kündigungsfrist. Und fragen Sie, wie oft er Ihnen über Anfragen berichtet.
Welche Unterlagen werden für den Hausverkauf benötigt?
Pflicht ist der Energieausweis, den Sie spätestens bei der Besichtigung vorlegen müssen. Dazu kommen ein aktueller Grundbuchauszug, Flurkarte, Grundrisse, Wohnflächenberechnung und Baugenehmigungen. Belege über Modernisierungen wie neue Heizung oder Fenster helfen beim Preis. Bei Eigentumswohnungen braucht der Käufer außerdem Teilungserklärung, Hausgeldabrechnungen und die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen.
Wie lange dauert es, ein Haus zu verkaufen?
Im Raum Neuwied, Andernach und Koblenz dauert ein Verkauf mit Makler meist drei bis fünf Monate, von der Bewertung bis zum Notartermin. Am meisten Zeit sparen ein realistischer Preis und vollständige Unterlagen. Ist das Haus zu teuer angesetzt, kann sich der Verkauf über ein Jahr hinziehen. Zwischen Notartermin und Zahlung des Kaufpreises vergehen dann oft noch vier bis acht Wochen.
Haus privat verkaufen oder mit Makler?
Privat sparen Sie Ihren Anteil an der Provision, bei 300.000 € Kaufpreis bis zu 10.710 €. Dafür übernehmen Sie Bewertung, Exposé, Inserate, Besichtigungen, die Bonitätsprüfung der Käufer und die Abstimmung mit dem Notar selbst. Das kostet Zeit und Verhandlungserfahrung. Ein Makler lohnt sich vor allem, wenn Sie den Marktwert nicht genau kennen oder weit entfernt wohnen.
Was muss ich beachten, wenn ich ein Haus verkaufe?
Lassen Sie den Marktwert ermitteln, bevor Sie einen Preis nennen. Besorgen Sie den Energieausweis rechtzeitig, denn seine Kennwerte gehören ins Inserat. Bei vermieteten oder geerbten Häusern klären Sie mit Ihrem Steuerberater, ob Spekulationssteuer anfällt. Lassen Sie sich vor dem Notartermin die Finanzierungsbestätigung des Käufers zeigen. Und verschweigen Sie keine bekannten Mängel, das kann später teuer werden.
Noch Fragen? Wir sind für Sie da.
Als Ihre lokale Immobilienmaklerin in Andernach beantwortet Viktoria Pauz alle Ihre Fragen persönlich — kostenlos und unverbindlich.